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    Auslandsreisen 2022
 
Die griechische Vulkaninsel Santorin 6. – 12. April 2022
Die Form der Insel Santorin ist geprägt von einem Vulkanausbruch: Hier fand vor ca. 3.500 Jahren eine gewaltige Eruption statt, gefolgt vom Einbruch einer Caldera über der entleerten Magmakammer im Untergrund. Seither ragt nur ein Rest des Caldera-Randes bis 360 m über den Meerespiegel (Fotos unten links und Mitte). Vom Boden der Caldera in 300 m Meerestiefe ist inzwischen ein neuer Vulkan empor gewachsen, der 127 m Höhe über dem Meer erreicht (Foto unten rechts) und zuletzt 1950 Lava eruptierte.
   

Der Prophitis Ilias (im Hintergrund bei Foto unten links) ist mit 584 m der höchste Berg der Insel. Dort und in einigen Bereichen der Küste sind auch die ältesten Gesteine zu finden (Foto unten Mitte): bis 150 Millionen Jahre alte Kalke, Schiefer und andere metamorphe Gesteine des Kykladenbogens, der als Folge der Subduktion der afrikanischen Platte unter die Ägäis (Europa) gebildet wurde.



Erst seit 1,7 Millionen Jahren gibt es in der Region Vulkanismus. Wiederholte Ausbrüche haben Laven und Tuffe (Fotos unten links und Mitte) gefördert. Durch den Einbruch einer mehr als 50 qkm großen Caldera ist ein einzigartiges Profil vulkanischer Ablagerungen an einer etwa 360 m hohen und mehr als 10 km langen Steilwand freigelegt worden (Foto unten rechts).



Die jüngste Insel des Santorin-Archipels ist Nea Kamení (Foto unten links). Bis vor 300 Jahren gab es dort nur Wasser. Mehr und mehr Lava ließ die Insel wachsen – zuletzt im Jahr 1950. Heute zeigen Fumarolen (Foto unten Mitte) und heiße Quellen (Foto unten rechts) an, dass der Vulkan unter der Insel immer noch aktiv – und zumindest für entspannende Schlammbäder zu nutzen ist.


Schon der prähistorische Mensch handelte mit Obsidian von Santorin. Später wandte sich das Interesse erst Erzen und dann, ab 1860, dem allgegenwärtigen Bims zu (Fotos rechts). Dieser fand unter anderem als Baustoff beim Suez-Kanal Verwendung. Erstmals wurden 1867 minoische Ruinen im Bims entdeckt.



Es dauerte noch weitere hundert Jahre, bevor 1967 Ausgrabungen bei Akrotiri spektakuläre Ergebnisse lieferten, was von Erdbeben und der nachfolgenden Eruption zerstört worden war. Ab 1.100 v. Chr. war die Insel wieder ununterbrochen besiedelt. Seit Herodot ist sie als "Schönste" benannt. Die antike Schönheit lässt sich erahnen, seit die Ruinen Alt-Theras freigelegt wurden.

 
Unvergleichliche Ausblicke, lebendige Geschichte, spürbarer Vulkanismus, wanderbare Landschaft, vielfältige Strände und typisch griechische Gastlichkeit in Restaurants und einer kleinen Pension lassen sich bei dieser Reise erleben und genießen!



     Geplantes Programm


     Exkursion mit Wanderungen bis 6 km Länge und Anstiegen bis 200 m Höhe


1. Tag:
geologische Einführung; Geologie des prävulkanischen Inselsockels
2. Tag:
Calderarand – Wanderung Fira - Oía; Klippen von Kap Koloumbos
3. Tag:
Bootsfahrt Nea Kamení – Thirasía – Wandern zu Fumarolen; heiße Quellen
4. Tag: 
Athenisi – metamorphe Gesteine und Minerale; halber freier Tag
5. Tag:
Wanderung vom Kap Exomitis zum Red-Beach-Vulkan, Höhlen von Gavrilos, Bimswände am Kap Vlichada
6. Tag:
Ausgrabungen von Akrotiri; Klippen am Kap Akrotiri im SW
7. Tag:
mittelalterliches Pyrgos, Ruinen von Alt-Thera, archäologische Museen in Fira


Leistungen:
Exkursionsleitung durch die Dipl.-Geologen Dr. Evelyn, Andreas und/oder Kathrin Hincke; ausführliche Exkursionsunterlagen; Vermittlung von Fahrgemeinschaften; auf Wunsch Buchung von Unterkunft, Mietwagen und Flug sowie Hilfe bei der Reiseplanung.
Nachbesprechung zur Exkursion; Zusammenstellung/Tausch der digitalen Exkursionsfotos.
Preis: EUR 560,-
Termin: 6. – 12. April 2022 (7 Tage, Mi. – Di.)
Anmeldung: bis 15. Januar 2022   Kennziffer: R 1
Teilnehmerzahl: 10 – 16 Personen
Leitung: Diplom-Geologen Dr. Evelyn, Andreas und/oder Kathrin Hincke
Organisatorisches:
Die Exkursion beginnt und endet auf Santorin. An- und Abreise erfolgen individuell und können per direktem Flug ab verschiedenen deutschen Flughäfen erfolgen. Wir sind gerne bei der Anreiseplanung behilflich!

Vor Ort wird die Exkursion mit selbstgelenkten Mietwagen in Fahrgemeinschaften durchgeführt. Die Übernachtung erfolgt in einem kleinen landestypischen Hotel in Zimmern mit Dusche und WC (EUR 38,- pro Zimmer und Nacht, EUR 7,50 pro Frühstück).

Jeder Teilnehmer zahlt die Kosten für An-/Abreise, Fahrten vor Ort (anteilig), Unterkunft, Verpflegung und Eintritte vor Ort selbst.

Nach Bestätigung der Reiseanmeldung sind 10% des Reisepreises fällig, der Rest ist bis 59 Tage vor Reisebeginn zu überweisen (6.2.2022).

weitere Reiseinformationen       Geschäftsbedingungen      Anmeldung
Ausrüstung:
  • Coronabedingt:
    • Nachweis über vollständigen Impfschutz oder Genesung (2 G);
    • Mund-Nasen-Bedeckung;

  • feste knöchelhoheWanderschuhe, eventuell auch Trekkingsandalen;
  • Lupe, Hammer;
  • eventuell Wanderstöcke;
  • Regencape oder Regenjacke und Regenhose; Schirm;
  • warmer, winddichter Anorak;
  • Kopfbedeckung (Sonnenhut und Mütze), Sonnencreme;
  • Taschenmesser, Taschenlampe, Rucksack;
  • zum Sammeln und Verpacken: Dosen oder Beutel, Notizbuch, wasserfester Stift;
  • Besteck, Sitzunterlage;
  • Mobiltelefon, Fotoapparat, ggf. Navigationsgerät.

  • weitere Ausrüstungsempfehlungen
Bei Fragen kontaktieren Sie uns bitte:      E-Mail      E-Mail-Formular     Telefon: 04168-91 84 48



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... geologisch erleben  –  Diplom-Geologen Dr. Evelyn, Andreas und Kathrin Hincke
 Lütens Eck 4   –   21629 Neu Wulmstorf  –  Telefon: 04168-91 84 48   –   E-Mail: hincke@geologisch-erleben.de